was macht einen Wein vegan

Was ist ein veganer Wein? Was macht einen Wein vegan?

Veganer Wein liegt im Trend

Veganer Wein enthält keine Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs. Darüber hinaus kommen solche auch während des gesamten Produktionsprozesses nicht zum Einsatz. Veganer Wein ist daher ein rein pflanzliches Erzeugnis und kann von Menschen, die sich vegan ernähren, bedenkenlos genossen werden. Das Weingut Machmer produziert seit 2016 hochwertige vegane Weine in Bioqualität. Dafür erhielten die Winzer bereits zahlreiche Auszeichnungen und sind über die Grenzen des Landes hinweg bekannt.

 

Was bedeutet die Bezeichnung veganer Wein?

Menschen, die sich vegan ernähren, nehmen keine Nahrungsmittel tierischen Ursprungs zu sich. Aus Gründen des Umweltschutzes, der Tierethik und der Gesundheit verzichten viele von ihnen darüber hinaus auch auf andere Tierprodukte wie Leder oder Erzeugnisse, in deren Herstellungsprozess Tierversuche eine Rolle spielen. Der Trend, sich vegan zu ernähren, hat schließlich auch die Weinbranche erreicht. Obwohl es dazu noch keine konkreten Zahlen gibt, berichten Winzer in ganz Deutschland, dass veganer Wein immer häufiger nachgefragt wird. Wie die Bezeichnung bereits verrät, enthält dieses Gourmet-Produkt keinerlei tierische Inhaltsstoffe. Zusätzlich wird veganer Wein auch ohne deren Zuhilfenahme hergestellt. Möchten Sie gerne in den Genuss dieses erlesenen Traubensafts kommen, können Sie diesen beim BIO-Weingut Machmer erwerben. Seit dem Jahr 2016 werden dort nämlich alle Weine komplett vegan und in Bioqualität produziert.

veganer wein

Wie unterscheidet sich veganer Wein von konventionellem Wein?

Grundsätzlich ist Wein natürlich ein rein pflanzliches Produkt. Veganer Wein und konventioneller Wein werden auch auf die gleiche Weise angebaut. Beim herkömmlichen Wein kommen die tierischen Produkte erst während des traditionellen Herstellungsverfahrens zum Einsatz. Diese dienen dazu, den Wein von den sogenannten Trubstoffen zu befreien und ihn damit zu “klären”. Bei den Trubstoffen handelt es sich um kleinste Partikel und Schwebstoffe. Sie stammen von der Schale oder dem Fruchtfleisch der Trauben und können den Geschmack, den Geruch und die Farbe des Weins auf unerwünschte Weise beeinflussen. Der Winzer muss sie daher im Produktionsprozess entfernen. Verwendet er dazu lediglich Stoffe pflanzlichen Ursprungs, darf er sein Produkt mit der Kennzeichnung “veganer Wein” versehen. Die Weine des Bio-Weinguts Machmer sind nicht nur vegan, sondern besitzen darüber hinaus auch Bioqualität.

 

Darf veganer Wein mithilfe von Hefe hergestellt werden?

Damit Wein entstehen kann, muss eine alkoholische Gärung stattfinden. Bei dieser kommt die sogenannte Weinhefe zum Einsatz, die den zuckerhaltigen Traubensaft in das beliebte Gourmet-Produkt verwandelt. Bei diesem enzymatischen Prozess werden die vorhandenen Kohlenhydrate ohne die Anwesenheit von Sauerstoff zu Ethanol und Kohlendioxid vergoren. Die dafür verwendeten Hefen sind entweder natürliche Stämme oder sogenannte Reinzuchthefen. Letztere stammen aus dem Labor. Biologisch gesehen sind Hefen allerdings keine Pflanzen, sondern Pilze. Diese sind aber bei der veganen Ernährung erlaubt und stellen für Veganer kein Problem dar. Veganer Wein vom Bio-Weingut Machmer ist daher ein hundert prozentig veganes Produkt, das Sie auch als Anhänger dieser modernen Ernährungsweise bedenkenlos genießen können.

 

Auf welche tierischen Stoffe “verzichtet” veganer Wein?

Trubstoffe und Schwebeteilchen wirken sich negativ auf die Klarheit und damit die Optik des Weins aus. Außerdem können sie den Geruch und Geschmack des edlen Produkts auf unerwünschte Art beeinflussen. Damit der Wein geklärt und stabilisiert werden kann, kommen im Herstellungsprozess sogenannte Schönungsmittel zum Einsatz. Sie gehen mit den Trubstoffen eine Verbindung ein, setzen sich ab und können so unkompliziert entfernt werden. Sie sind traditionell tierischen Ursprungs, können heute aber problemlos durch pflanzliche Stoffe ersetzt werden. Die verwendeten Schönungsmittel sind lediglich Hilfsstoffe. Haben sie ihre Funktion während des Produktionsprozesses erfüllt, werden sie entfernt. Daher sind sie im Endprodukt nicht enthalten und müssen auch nicht deklariert werden. Ausgenommen sind die beiden Proteine Casein und Albumin, da sie als Allergieauslöser gelten. Veganer Wein ist nicht nur frei von diesen Eiweißstoffen, sondern auch von folgenden tierischen Produkten:

 

Hausenblase

Die Schwimmblase bestimmter lachsartiger Fische wird nach einem ihrer Vertreter als Hausenblase bezeichnet. Sie löst sich in Weinsäure und kommt daher bei der Klärung des beliebten Rebenerzeugnisses zum Einsatz. Das Kollagen aus dem Gewebe vereinigt sich mit den Schwebstoffen aus dem Traubensaft zu einer unlöslichen Verbindung. Diese setzt sich am Boden ab und kann daher leicht herausgefiltert werden. Zum Einsatz kommt die Hausenblase vor allem bei Weißwein, der eher gerbstoffarm ist.

 

Gelatine

Die Gelatine zur Erzeugung von herkömmlichem Wein stammt aus Sehnen, Knorpeln, Knochen und Schwarten. Diese stammen meist vom Schwein oder vom Rind. Die Gelatine ist geschmacklos, farblos und eignet sich ebenfalls dazu, dem Wein Trubstoffe zu entziehen. Meist kommt sie bei der Klärung von Rotwein zum Einsatz. Sie wird aber auch zur Nachklärung bei Weißweinen verwendet. Veganer Wein vom Bio-Weingut Machmer kommt garantiert ohne dieses tierische Produkt aus.

 

Albumin

Dieses Protein stammt aus dem Eiklar der Hühnereier. Es reduziert eine bräunliche Färbung und wirkt gegen bitteren Geschmack. Da Rotwein meist mehr herbe Gerbstoffe besitzt als Weißwein, wird Albumin vorzugsweise zu dessen Schönung verwendet.

 

Casein

Das Nebenprodukt der Milcherzeugung bindet Tannine und Trübstoffe. Wie Albumin reduziert es beim Rotwein eine eventuell vorhandene, bräunliche Färbung.

 

Welche alternativen Schönungsmittel enthält veganer Wein?

Dem allgemeinen Trend folgend, setzen heute immer mehr Top-Winzer auf pflanzliche Stoffe zur Schönung. Ein traditionelles Verfahren, die sogenannte Sedimentation, kommt sogar ganz ohne irgendwelche Hilfsmittel aus. Dabei wird einfach so lange abgewartet, bis sich die unerwünschten Partikel am Fassboden abgesetzt haben. Als Alternative stehen den Winzern folgende pflanzliche Alternativen zur Verfügung, damit bei der Schönung veganer Wein entsteht:

 

Aktivkohle

Zur Auswahl stehen pflanzliche, mineralische und chemische Kohle. Sie entfernen während des Klärungsprozesses unerwünschte Bitterstoffe, Gerüche und Farben.

 

Bentonit

Die Mineralerde bildet sich, wenn Vulkanasche verwittert. Sie wirkt gegen eine Trübung des Weins und reduziert seinen Histamingehalt. Letzteres ist vor allem für Allergiker von Vorteil. Mit Bentonit gelingt es auch, den Wein von unliebsamen Geruchs- und Geschmacksstoffen zu befreien und Farbfehler auszugleichen.

 

Pflanzenproteine und Kieselsäure

Eiweißstoffe aus Erbsen, Bohnen, Kartoffeln oder Weizen werden ebenfalls erfolgreich zur Klärung von Wein verwendet. Kieselsäure wird aus den Schalen fossiler Algen gewonnen. Sie enthält einen hohen Anteil an Siliziumoxid, das sich hervorragend zur Schönung eignet.

 

Flotation

Diese Methode kommt vor allem bei der Vorklärung zum Einsatz. Der Traubensaft wird dafür mit Stickstoff angereichert und unter hohen Druck gesetzt. Infolge steigen die Trubstoffe auf und die klare Flüssigkeit wird unten abgepumpt.

 

veganer wein

Wodurch unterscheiden sich veganer Wein und vegetarischer Wein?

Die Begriffe vegan und vegetarisch sind nicht das Gleiche. Zwar dürfen auch bei vegetarisch hergestellten Weinen keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten sein, bei dem Produktionsprozess sind jedoch gewisse Hilfsmittel tierischen Ursprungs erlaubt. Voraussetzung dafür ist, dass die Tiere, von denen diese Produkte stammen, artgerecht gehalten und mit Bio-Futter gefüttert wurden. Ist dies der Fall, dürfen bei vegetarischem Wein Hühner- und Milcheiweiß sowie die Hausenblase der lachsartigen Fische zur Schönung verwendet werden. Veganer Wein wie Sie ihn beim Bio Weingut Machmer erwerben können, ist dagegen komplett ohne den Einsatz von tierischen Produkten hergestellt.

 

Wie ist veganer Wein gekennzeichnet?

Da tierische Mittel (abgesehen von Albumin und Casein) zur Produktion nicht deklarationspflichtig sind, ist ein veganer Wein häufig nicht auf Anhieb erkennbar. Allerdings verwenden einige Winzer bereits entsprechende Qualitätssiegel. Zu diesen zählen:

 

Die Veganblume

Dieses Siegel ist ein Kennzeichen der Vegan Society England. Die Veganblume garantiert, dass bei der Weinerzeugung keine tierischen Produkte zum Einsatz kommen und alle Zutaten tierversuchsfrei sind.

 

Das V-Label der Vegetarierunion

Das Siegel der europäischen Vegetarierunion kennzeichnet Rot- und Weißweine, bei denen während des gesamten Herstellungsprozesses keinerlei tierische Produkte eine Rolle spielen.

Das Vegan-Label der veganen Gesellschaft

Die vegane Gesellschaft Deutschland ist für dieses Siegel verantwortlich. Besitzt ein veganer Wein diese Kennzeichen, wurde er nicht nur ohne Zuhilfenahme tierischer Erzeugnisse hergestellt. Auch seine Verpackung kommt gänzlich ohne diese aus.

Seit 2016 ist jeder Wein, der vom Bio-Weingut Machmer stammt, ein zu hundert Prozent veganer Wein. Darüber hinaus sind alle Weine, die Sie bei dem mehrfach ausgezeichneten Weingut kaufen können, biologisch produziert.

 

Sind veganer Wein und Bio-Wein dasselbe?

Damit ein Wein als veganer Wein bezeichnet werden kann, muss er nicht unbedingt aus ökologischem Weinbau stammen. Für Letzteren gelten nämlich wiederum andere Vorschriften. Bei der biologischen Weinerzeugung dürfen beispielsweise keine synthetischen Pflanzenschutzmittel oder Dünger verwendet werden. Erfüllen Bio-Weinbauern die erforderlichen Kriterien zur Weinerzeugung, können sie eine Zertifizierung nach der Bioverordnung der EU beantragen. Erhalten sie diese, dürfen sie ihre Weine ab sofort mit dem Bio-Logo der EU versehen. Ein veganer Wein vom Bio-Weingut Machmer besitzt diese Kennzeichnung. Bestellen Sie einen solchen edlen Tropfen, können Sie daher sicher sein, dass es sich nicht nur um ein veganes, sondern auch um ein Bioprodukt von höchster Qualität handelt.

Fazit: Veganer Wein ist ein rein pflanzliches Produkt. Er enthält keinerlei tierische Inhaltsstoffe und die Winzer verzichten bei seiner Herstellung auf jegliche Mittel tierischen Ursprungs. Menschen, die sich vegan ernähren, können einen solchen Wein daher ohne Bedenken genießen. Das Bio-Weingut Machmer produziert seit 2016 hundert Prozent vegane Weine. Darüber hinaus sind diese Bio-zertifiziert und besitzen das Bio-Logo der EU. Bestellen Sie diese exzellenten Weine des renommierten Bio-Weinguts und erleben Sie den unvergleichlichen Geschmack, den veganer Wein in Bioqualität bietet.

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